Ungarns Wirtschaft – etabliert auf dem Weltmarkt
Circa 194 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt


Die ungarische Wirtschaft

Die ungarische Wirtschaft ist für das Land aber auch für ganz Europa ein wichtiges Thema. Die jeweilige Wirtschaftslage bestimmt den Wohlstand der Bevölkerung und auch die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Ländern. Die Wirtschaft Ungarns unterliegt einem ständigen Entwicklungsprozess, welcher auch für andere Industrienationen nachhaltige Grundsteine legt. Im Allgemeinen ist die Wirtschaft des Landes auf einem guten Weg und auch in der Lage sich langsam auf dem Weltmarkt zu etablieren. Inzwischen beträgt die Wirtschaftsleistung 0,69% der gesamten Weltwirtschaft, was ein durchaus beachtliches Maß ist. Auch wenn man versucht objektiv zu bleiben kann man nur sagen, dass der Kommunismus Ungarn wirtschaftlich keineswegs geholfen hat, vergleichsweise zu den westlichen Ländern wurde die Wirtschaft sogar regelrecht zerstört.

Die ersten schriftlichen Überlieferungen über Völker, die auf dem Gebiet des heutigen Ungarns siedelten, sind frühestens aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. bekannt.

Ende des Kommunismus

Mit dem Ende dieser Ära und besonders nach dem Eintritt in die EU hat sich in der Wirtschaft Ungarns einiges getan. Somit ist es verständlich das Ungarn wirtschaftlich noch nicht den Standard von westeuropäischen Staaten besitzt. Auch nach der Wende entstand ein großes Geflecht aus Korruption, welches ungarische Unternehmen billig aufkaufte und an ausländische Investoren weiterverkaufte.

Dieses Problem wird bis heute bekämpft. Um einen guten Einblick in die ungarische Wirtschaft zu erhalten ist es immer ratsam mit ein paar statistischen Werten zu beginnen. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt rund 20.400 Milliarden Forint was zu rund 19.000 Euro pro Kopf führt.

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Export neben Tourismus die wichtigste Einnahmequelle


Die ungarische Wirtschaft

Das Wirtschaftswachstum hat 2004 einen großen Schub bekommen, welcher aber bis 2007 wieder erloschen ist. Der Export ist neben dem Tourismus die wichtigste Einnahmequelle. Die Quote beträgt 65%, womit Ungarn ein sehr offenes Land ist, was den Export betrifft. Die Ausfuhrgüter gehen in folgender Verteilung an andere Länder:
1. Deutschland: 30% – 2. Österreich: 8% – 3. Italien, Frankreich, England: Jeweils 6%

Hauptgüter sind Erzeugnisse aus dem Maschinenbau und der Fahrzeugindustrie. Größere Industriezonen sind der äußere Raum von Budapest und die Grenzgebiete zu Österreich. Das größte ungarische Unternehmen ist der Mineralölkonzern MOL, danach folgt die Audi Hungary Kft. Wie bereits erwähnt ist der Tourismus für Ungarn ebenfalls sehr wichtig. Sehr beliebte Ziele sind der Balaton, die Puszta und natürlich Budapest.

Daten

Hier sind nun die wichtigsten wirtschaftlichen. Daten über Ungarn:
Bruttoinlandsprodukt: ca 194 Milliarden Euro
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: ca 19.000 Euro
Wirtschaftswachstum: 3,5%
Arbeitslosenquote: 7%
Staatsausgaben: Militär (1,7%)
Gesundheit (2,7%)
Bildung (5,2%)
Renten (4,6%)
Beschäftigungsverteilung:
Land/Forstwirtschaft (5,3%)
Industrie (32,8%)
Dienstleistungen (61,9%)



Finanzkrise

Nach der Finanzkrise Ende 2008 steckte Ungarn zunächst in einer finanziellen Krise. Das Land musste um Rettungspakete bitten, welche auch gewährt wurden. Nun ging es darum den Wirtschaftssektor wieder zu stabilisieren und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Mitte 2010 gelang es der ungarischen Wirtschaft, dass wirtschaftliche Tief zu verlassen.

Tief überwunden

Experten waren zwar noch der Meinung, dass man weiterhin einen Sparkurs einrichten sollte, aber die Zahl der Arbeitslosen war bereits gesunken. Zusätzlich war man mit dem Forint nur indirekt vom Eurokurs abhängig und musste deshalb nicht um die Konkurrenz des Dollars bangen. Das bedeutete, dass in den folgenden Monaten wieder viele Geschäfte und Lokalitäten öffneten und damit auch der Tourismus in Ungarn wieder angekurbelt werden konnte.

Eurokrise

Mit den Ereignissen zwischen 2011 und 2012 gab es erneut einen Einbruch der ungarischen Wirtschaft, was auf die allgemeine Eurokrise zurückzuführen war. Es wurde sogar von einer Staatspleite gesprochen, wobei diese nicht primär die wirtschaftliche Lage beschreibt. Auch wenn der Staat pleite ist, heißt das nicht, dass die Wirtschaft auf einmal aufhört zu produzieren. In dieser Zeit lag der wirtschaftliche Status in einer Stagnation, jedoch in keiner gravierenden Rezession.

Deutschland wichtigster Wirtschaftspartner Ungarns

Nachdem das BIP im 2.Quartal 2013 erstmalig wieder um 0,5 % gestiegen war, wuchs die ungarische Wirtschaft im Jahr 2013 insgesamt um ca. 1,2 % und erreichte im Jahr 2014 sogar ein Wirtschaftswachstum von 3,5 %.

Die ungarische Regierung verfolgt erklärtermaßen zwei wirtschaftspolitische Ziele: Die Schaffung einer Million neuer Arbeitsplätze in 10 Jahren und die Umgestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, um Ungarn zur wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaft in Europa zu machen.